Interview mit unserer Auszubildenen zur Kauffrau für Büromanagement Celine

Heute erfahren wir mehr über die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Celin hat ihre Ausbildung in unserem Büro im September 2016 angefangen und erzählt uns ein wenig über ihre bisherigen Erfahrungen bei PODUFAL – WIEHOFSKY.

Kauffrau für Büromanagement – was kann ich mir darunter vorstellen?

Kauffrau für Büromanagement ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, der aus den drei Berufen Bürokauffrau, Kauffrau für Bürokommunikation und Fachangestellte für Bürokommunikation entstanden ist.

Man lernt grundsätzlich wie man ein Sekretariat führt, also organisatorische und kaufmännisch-verwaltende Tätigkeiten unter anderem die Erledigungen des anfallenden Schriftverkehrs, beschaffen von Büromaterialen oder planen und überwachen von Terminen. Besonders oft arbeiten Kaufleute für Büromanagement im Finanzbereich eines Unternehmens. Dort ist man dann für die Kontrolle des Rechnungswesens verantwortlich. Das umfasst die Prüfung der ein- und ausgehenden Rechnungen und das Abwickeln des Zahlungsverkehrs.

PODUFAL-WIEHOFSKY_Buerokauffrau_Ausbildung

Wie hast Du dich um diesen Ausbildungsplatz beworben?

Meine Bewerbung habe ich ganz klassisch mit der Post geschickt. Allerdings war ich zu der Zeit noch in den USA, wo ich ein Auslandsjahr absolviert habe. Eigentlich hatte ich gar keine große Hoffnung überhaupt eine Stelle zu bekommen, da die meisten Firmen Wert auf ein persönliches Kennenlernen gelegt haben. Da ich aber erst kurz vor Ausbildungsbeginn wieder nach Deutschland gekommen bin war das schlicht nicht möglich. PODUFAL – WIEHOFSKY hatte eigentlich keinen Ausbildungsplatz ausgeschrieben. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, als ich kurz darauf eine Mail von Frau Wiehofsky bekam, in der sie mich zu einem Gespräch via Skype eingeladen hat. Ein paar Tage später hat Frau Wiehofsky dann noch meine Familie ins Büro eingeladen und so meine Mutter und meine Schwester kennengelernt, um sich nochmal stellvertretend einen Eindruck zu verschaffen. Ich habe mich riesig gefreut, dass ich trotz der ungewöhnlichen Umstände kurz darauf eine Zusage erhielt.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Es bestehen jedoch verschiedene Möglichkeiten diese Zeit zu verkürzen. Zum einen kann man durch besonders gute Noten in der Berufsschule um ein halbes Jahr verkürzen. Zum anderen besteht die Möglichkeit auf zwei Jahre zu verkürzen, wenn man eine gehobene Schullaufbahn absolviert hat und das ausbildende Unternehmen sich einverstanden erklärt.

Welcher Schulabschluss bietet Deiner Meinung nach die beste Voraussetzung für diesen Beruf?

Das kommt ganz auf den Betrieb an. Aber in der Regel bietet die Mittlere Reife, Fachabitur oder Abitur mit guten Noten in Deutsch, Englisch und Mathe eine gute Grundlage. In der Berufsschule und natürlich auch im Unternehmen kommen so vielen neue Dinge auf einen zu, die man lernen muss. Da ist es hilfreich, wenn man in diesen Fächern schon ein solides Wissen hat.
Grundsätzlich kann man aber mit jedem Schulabschluss diese Ausbildung beginnen. Das liegt ganz bei dem ausbildenden Betrieb.

PODUFAL-WIEHOFSKY_Buerokauffrau_Ausbildung

Wie ist die Berufsschule strukturiert?

Es gibt zwei Unterrichtsformen, den Teilzeitunterricht und den Blockunterricht. Teilzeitunterricht findet zweimal die Woche statt, die restlichen Tage ist man im Büro. Ich besuche den Blockunterricht. Das bedeutet, dass man wie in meinem Fall für ca. 3 Monate ausschließlich die Schule besucht. Es gibt 3 Blöcke die auf alle 3 Ausbildungsjahre verteilt sind. In dieser Zeit kann man sich voll und ganz auf die Schule, also das Lernen konzentrieren. Wir haben natürlich viele berufsbezogene Fächer wie zum Beispiel Kaufmännische Steuerung und Kontrolle oder Geschäftsprozesse und Kommunikation, aber auch Englisch, Politik, und Sport.

Was für Möglichkeiten bestehen wenn man die Ausbildung abgeschlossen hat?

Zum Einen besteht natürlich die Möglichkeit übernommen zu werden. Das bedeutet, dass man nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung in seinen Unternehmen arbeitet. Wenn man das nicht möchte, nicht übernommen wird oder das Unternehmen diese Möglichkeit nicht bietet, kann man entscheiden, auf welches Einsatzgebiet man sich spezialisieren möchte z. B. Finanz- und Rechnungswesen, Marketing, Personalwesen oder Vertrieb und sich dementsprechend bei einem Unternehmen bewerben. Außerdem hat man die Möglichkeit sich weiterzubilden, indem man z. B. den Betriebswirt oder Fachwirt macht. Hat man einen höheren Schulabschluss, also Abitur oder Fachhochschulreife, kann man an einer Universität oder Fachhochschule studieren.

In welchen Branchen kann man nach der Ausbildung arbeiten?

Die Ausbildung ist nicht branchenspezifisch. Man kann in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, in der öffentlichen Verwaltung, bei Verbänden, Organisationen und Interessenvertretungen arbeiten.

 Was gehört zu Deinen Aufgaben nach dem ersten Jahr?

Nach dem ersten halben Jahr durfte ich schon vieles selbstständig machen, Telefonanrufe annehmen, den Schriftverkehr wie Aktennotizen, Briefe, Kalkulationen etc. schreiben, Gäste bewirten oder auch die Post bearbeiten. Mittlerweile bin ich noch für den Einkauf der Büromaterialien zuständig und archiviere Unterlagen.

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Was magst Du nicht so gerne?

Im Archiv arbeiten ist nicht eine meiner Lieblingsaufgaben.

Und was machst Du am liebsten?

Ich arbeite gerne mit Word oder Excel. Besonders gerne erstelle ich komplexe Tabellen, die ich selber logisch aufbauen muss, damit zukünftige Nutzer problemlos damit arbeiten können.

Unterscheiden sich Deine Arbeitszeiten von den regulären Arbeitszeiten im Büro?

Nein, für mich gelten dieselben Arbeitszeiten wie für die Kollegen.

Und eine letzte Frage: Was war Dein Traumberuf als Kind?

Mein Traumberuf als Kind hat sich ständig geändert, von Tierärztin bis Physiotherapeutin war alles dabei.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg.

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