Was steckt hinter dem Begriff Schwammstadt?
Städte und Industrieflächen sind heute überwiegend versiegelt — Asphalt, Beton, Pflaster. Regenwasser kann nicht versickern, staut sich und führt bei Starkregen zu Überflutungen.
Das Schwammstadt-Prinzip kehrt das um: Flächen nehmen Wasser auf, speichern es und geben es kontrolliert wieder ab — an das Grundwasser, die Vegetation oder technische Systeme.
Seit dem 01.07.2024 ist dieser Ansatz durch das Klimaanpassungsgesetz strategisch verankert. Für Bauherren bedeutet das: Regenwassermanagement ist ein wichtiger Baustein.
Neubau vs. Bestand
Grundlegende Planungsbausteine:
Ergänzende Maßnahmen:
Fazit: Im Neubau lassen sich Schwammstadt-Maßnahmen wirtschaftlich und gestalterisch optimal integrieren, mit dem geringsten Aufwand und dem größten Effekt. | Grundlegende Planungsbausteine:
Ergänzende Maßnahmen:
Fazit: Auch im Bestand gibt es Handlungsspielraum — oft mehr als erwartet. Entscheidend ist eine ehrliche Analyse des Ist-Zustands. |
Warum das Thema jetzt relevant ist
Das Klimaanpassungsgesetz verpflichtet Kommunen und mittelbar auch Bauherren zu aktivem Handeln. Förderprogramme für Entsiegelung und Regenwassermanagement bestehen — sind aber zeitlich und budgetär begrenzt.
Wer jetzt plant, sichert sich Handlungsspielraum.
Was Podufal-Wiehofsky für Sie übernimmt
- Analyse des Standorts und des Überflutungsrisikos
- Auswertung von Starkregengefahrenkarten, Topografie, Bodenverhältnissen und bestehender Entwässerung
- Wasserhaushaltsbilanz und Konzeptentwicklung
- Entwicklung eines standortgerechten Schwammstadt- und Regenwasserkonzepts – Nachweis von Rückhalt, Versickerung und kontrollierter Ableitung
- Integrale Planung und Ausführungsunterlagen
- Objekt-, Freiraum- und Entwässerungsplanung aus einem Guss / Genehmigungs- , Ausführungs- und Detailplanung bis zur Baureife
- Koordination aller Fachplaner
- Enge Abstimmung mit TGA, Freianlagen, Tragwerksplanung, Entwässerungsbetrieben / Sicherstellung eines funktionalen Gesamtkonzepts
- Begleitung durch Genehmigungsverfahren
- Abstimmung mit Kommunen, Wasser und Genehmigungsbehörden / Einbindung relevanter Regelwerke und gesetzlicher Vorgaben
- Bauüberwachung bis zur Übergabe
- Qualitätssicherung in der Umsetzung / Kontrolle der Schwammstadt-Maßnahmen bis zur Inbetriebnahme
Ist Ihr Standort vorbereitet?
- Liegt ein schlüssiges Regenwasserkonzept für das Grundstück vor?
- Sind ausreichende Versickerungs‑ und Retentionsflächen eingeplant?
- Wurden die Anforderungen des Klimaanpassungsgesetzes geprüft und berücksichtigt?
- Ist das Überflutungs‑ und Starkregenrisiko bewertet und planerisch abgesichert?
- Sind Gebäude, Freiflächen und Entwässerung aufeinander abgestimmt?
- Ist das Konzept wirtschaftlich, auf die Genehmigungsanforderungen abgestimmt und langfristig betriebssicher?
Kontakt
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Telefonnummer +49 5732 68680 200
Lucas Wiehofsky